Europa Fernwanderweg E4

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Der Weitwanderweg vom Kap St. Vincent bis Zypern

Auch der Europa Fernwanderweg E4 führt durch mehrere europäische Staaten auf einer Länge von rund 10450 km. Er beginnt am Kap St. Vincent in Portugal und führt über Spanien, Frankreich, Schweiz, Deutschland, Österreich, Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Kreta und zu guter Letzt Zypern. Auch den E4 kann man natürlich bei Belieben in Teilstücken oder von Ost nach West wandern.

Los geht es in Portugal

Der Europa Fernwanderweg E4 führt von West nach Ost und beginnt in Portugal. In Sagres am Kap St. Vincent geht es zunächst nach Osten an der Küste entlang. Hier geht es über Lago, Faro, Tavira bis an die spanische Grenze.

Weiter geht es in Spanien

Der Grenzfluss Guadiana wird in Vila Real de Santo Antonio überquert und der Weg führt in Spanien weiter an der Küste entlang über Huelva, Jerez de la Frontera, Cadiz und Tarifa nach Gibraltar. Von dort führt der Weg weg von der Küste und macht dem Europa Wanderweg E12 Platz. Der  E4 geht weiter über Ronda nach Antequera und weiter nach Puebla de Don Fadrique, Calasparra, Cieza, Elda bis nach Alcoi. Hier macht der Weg, der bisher immer Richtung Nordost verlief, plötzlich einen Schwenk Richtung Nordwest und dann über Vallada, Cortes de Pallas bis nach Bengeber. Ab hier macht der Weg wieder einen Schwenk nach Nordost und folgt in weitem Abstand der Küste. Es geht weiter über Montanejos und Villahermosa del Rio nach Morella.
Ab Morella geht es weiter Richtung Nordost über Vallibona, Fredes und bei Benifallet wird der Ebro überquert. Weiter über Tivissa, Goildejou, l’Argentera, Mont-Ral, La Riba, Lilla, Orba del Camp bis Pontils. Kurz hinter Pontils hört die Beschilderung des E4 auf. Hier folgt man am Besten dem GR-172 für 60 Km. Kurz vor der Kirche Monestir de Santa Cecilia überquert man den Katalanischen Jakobsweg und trifft dann wieder auf E4 Beschilderungen. Es geht weiter über Ca l’Estovenó nach Sant Vincenc de Castellet vorbei an Manresa weiter Richtung Norden über Cabrianes, Puigcerdà und rein nach Frankreich und in die Pyraenen.

Nun geht es durch Frankreich

In Frankreich geht es weiter über Ossejá, Baillestavy, Finestret, Caudiès de Fenouillèdes, Rouffiac des Corbieres, Mouthoumet, Lagrasse, Carcassonne, Mazarnet nach La Salvetat-sur-Agout. Von da geht es durch den Nationalpark und das Biospärenreservat Cévennes weiter nach Osten Richtung Pierrelatte über den Rotten und nach Norden Richtung Grenoble. Von dort weiter nach Norden bis Bellegarde-sur-Valserine, von da geht es nördlich des Genfer Sees weiter bis zu einem kleinen Skigebiet namens Mijoux. Kurz darauf überquert man die Grenze zur Schweiz.

Auf gehts in die Schweiz

In der Schweiz geht es weiter Richtung Nordosten. Der Europa Fernwanderweg E4 hält sich nördlich des Neuenburger Sees und führt dann in die deutschsprachige Schweiz nach Biel. Von dort geht es in die gleiche Richtung weiter über Brugg nach Baden. Von dort geht es straight nach Bülach, Kleinandelfingen, Stein am Rhein und von dort am südlichen Ufer des Bodensees entlang bis nach Rheineck wo die österreichische Grenze überschritten wird.

Ab durch Österreich

In Österreich geht es ab Bregenz erstmal Richtung Osten bis nach Alberschwende. Dort teilt sich der Weg in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Ich empfehle den nördlichen Teil des Weges nach Hittisau. Kurz darauf kommt die deutsche Grenze.

Nun eine kurze Stippvisite in Deutschland

In Deutschland weiter in diese Richtung über einige Berge, Sonthofen, Unterjoch, Pfronten, Füssen, Unterammergau, Grafenaschau, zwischen Walchen- und Kochelsee hindurch bis nach Lenggries. Dann weiter zum Tegernsee, Schliersee, Fischbachau und in Brannenburg über den Inn. Weiter geht es nach Hohenaschau, Marquartstein, Ruhpolding, Inzell, Bad Reichenhall und Salzburg.

Und da sind wir wieder in Österreich

Nun wieder in Österreich geht es weiter Richtung Ebenau, Fuschl am See, vorbei an St. Gillen, Weißenbach am Attersee, Ebensee am Traunsee, am Ebensee entlang, um den Almsee herum, an der Westseite des Klauser Stausees nach Norden, Nach Molln immer entlang der Steyr, in Ternberg die Enns überqueren, dann in Waldhofen die Ybbs überqueren, Gresten, Scheibbs, Rabenstein an der Pielach, Breitenfurt, Purgersdorf bis nach Wien an die Donau. In Wien wird die Donau überquert um dann an deren Ufer Richtung Osten zu gehen. Kurz vor Bratislava biegt der Weg nach Süden ab so das man die Grenze zu Slowenien lediglich streift.

Nun geht es durch Slowenien

Nun geht es plötzlich wieder nach Westen und es wird der Neusiedler See überquert. Von dort führt der Weg wieder Richtung Süden und es wird ein paar mal die slowenische Grenze in jede Richtung überschritten. Kurz hinter Rattersdorf wird die Grenze dann endgültig überschritten und man wandert nun in Ungarn.

Weiter gehts in Ungarn

In Ungarn fängt es an lustig zu werden mit dem lesen der Ortschilder. Ab der Grenze geht es weiter Richtung Sarvár, Keszthely, Nagyvazsony. Der Weg macht einen tiefen Schlenker nach Budapest und dann wieder nach Norden nach Visegrad an der Donau. Hier geht es über den Fluiss nach Norden. Dort macht der Weg wieder einen großen Schlenker um danach wieder Richtung Osten zu führen. Es geht über Romhàny und der Weg macht noch einmal einen großen Schlenker Richtung Norden um dann wieder nach Süden zu führen.

Nun noch durch Rumänien

Kurz vor Oradea überschreitet man die Grenze zu Rumänien und es ist auch Schluss mit der Beschilderung des E4. Man kann jedoch von hier aus noch der Beschilderung des E3 bis nach Drobeta Turnu Severin an der Donau folgen. Dort ist auch mit der Beschilderung des E3 vorbei. Von dort kann man weiter auf der Ostseite der Donau auf dem DN56A Wanderweg bis nach Calafat gehen. Dort überquert man die Donau und die Grenze nach Bulgarien.

Der Weg führt durch Bulgarien

In Bulgarien geht der Weg dann weiter und die Ortsschilder werden noch lustiger, nämlich kyrillisch. Ab da folgen sie der Straße 1 Richtung Süden bis nach Montana. Dort wechseln Sie auf die Straße 81, der sie folgen bis Sie nach einigen Serpentinen wieder die Beschilderung des E3 sehen. Nun folgen Sie dem E3 bis Sie die Straße 16 kreuzen. Nun folgen Sie dieser Straße nach Süden bis nach Sofia. Im Süden der Stadt, südlich des Autobahnrings fängt die E4 Beschilderung wieder an. Der Weg führt ab hier Richtung Süden. Rund 235 km bis an die griechische Grenze beim Berg Ali Botush.

Jetzt nur noch Griechenland

In Griechenland verliert sich die E4 Spur wieder. Sie folgen einem Pfad den Berg hinuter Richtung Süden und stoßen dann irgendwann auf den E6. Diesem folgen Sie Richtung Westen. Dem Weg folgen Sie bis Florina und noch ein Stückchen darüber hinaus. Dann sehen Sie wieder Beschilderungen des E4. Die Beschilderung geht bis Xirolivado. Danach wechselt sich „Nichtbeschilderung“ mit „Beschilderung“ ab. Wer Lust hat noch weiter zu gehen wird ab hier auf jeden Fall ein GPS-Gerät benötigen. Ich bin ab hier mit meiner Beschreibung raus.

Informationen zum Europäischen Fernwanderweg E4

Distanz gesamt: ca. 11.800 km
Anspruch:
Eingetragene Etappen: 512
Eingetragene Unterkünfte: 351
Höhenprofil:
Kumulierter Anstieg: 70820 m
Kumulierter Abstieg: 64190 m
Hier geht es zur interaktiven Karte

Der Europa Fernwanderweg E4 führt durch folgende Länder

1. Portugal
2. Spanien
3. Frankreich
4. Schweiz
5. Deutschland
6. Österreich
7. Slowakei
8. Rumänien
9. Bulgarien
10. Griechenland
11. Kreta
12 Zypern

 

Literatur über den Europa Fernwanderweg E4

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