Europa Fernwanderweg E6

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Der Weitwanderweg vom Kilpisjärvi bis Kilitbahir

Der Europa Fernwanderweg E6 führt durch sieben europäische Staaten auf einer Länge von ca. 6300 km. Er beginnt Kilpisjärvi in Finnland und führt über Schweden, Dänemark, Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Griechenland und zu guter Letzt Türkei. Selbstverständlich kann man auch Teilstücke des E6 wandern und/oder den Weg auch in die andere Richtung wandern.

Der Weg beginnt in Finnland

Der Europa Fernwanderweg E6 beginnt in Finnland, genauer gesagt, in Kilpisjärvi. Dort führt auch der E1 entlang. Der E6 bleibt jedoch in Finnland und führt durch Richtung Südosten an Kittilä, Rovaniemi vorbei nach Oulu. Von dort geht der Weg an Tampere vorbei bis runter nach Turku. Von hier aus nimmt man die Fähre nach Schweden.

Für ein kurzes Stück geht es in Schweden weiter

Mit der Fähre in Stockholm, Schweden angekommen geht es weiter Richtung Südwesten. Es geht über Nyköping, Norrköping, Rimforsa und Kinsa vorbei an Mariannelund und Vetlanda nach Värnamo. Von da geht der Weg vorbei an Hyltebruk, Markaryd, Höör und Lund um schluß endllich in Malmö anzukommen. Von hier nimmt man am besten die Bahn nach Kopenhagen. Man kann die Öresandbrücke nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad benutzen.

Auch noch ein kleines Stückchen Dänemark

Nun geht es in Dänemark weiter. Der Europa Fernwanderweg E6 geht ab Kastrup im Süden an Kopenhagen vorbei nach Roskilde. Der Europa Fernwanderweg E6 durchkreuzt im Grunde die Inseln Seeland, Fünen Aero und Als um dann auf das dänische Festland zu gelangen um bei Kollund die deutsche Grenze zu queren.  ACHTUNG: von Seeland nach Fünen muss man wieder in die Bahn einsteigen da auch die Storebeltbrücke nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu benutzen ist. Auf dem Wegstück von Fynshav bis zur deutschen Grenze bei Kollund ist dies auch der dänische Pilgerweg.

Der zweitlängste Teil des Europa Fernwanderweg E6 durch Deutschland

Ab Wasserleben geht es weiter bis in die Flensburger Bucht am Wasser entlang. Ab hier geht es ins Landesinnere. Der Weg über Schleswig, Eckernförde, Kiel, Plön, Malente, Lübeck, Mölln nach Lauenburg. Ab da geht es ein Stück die Elbe entlang um dann nach Süden durchs Wendland zu führen. Ab dann durch die Südheide und Städtchen wie Bad Bodenteich, Gifhorn und Wolfenbüttel. Dann durch den Harz, durch Duderstadt, Göttingen, Hann. Münden, Witzenhausen, Bad Sooden und Eschwege. Weiter geht es über Rittmannshausen, Honebach durch den Seulingswald nach Friedewald. Weiter nach Schenklengsfeld, Großentaft und Hünfeld. Von Abtsroda, über Fladungen bis nach Coburg verlaufen der E3 und der E6 gemeinsam. Von da geht es weiter über Nordalben, Schwarzenbach am Wald, Helmsbrechts, Münchberg, Fichtelberg, Marktredwitz, Waldsassen, Waldmünchen, Fürth im Wald, Philippsreut bis nach Haidmühle. Wenige Kilometer danach wird die Grenze zu Österreich überschritten.

Jetzt führt der Weg durch Österreich

Nach der Überschreitung der Grenze zu Österreich geht es einige Kilometer durch den Wald bis man Haslach an der Mühle erreicht. Von dort geht der Europa Fernwanderweg E6 nach Osten über Guglwald, Freistadt bis Spitz wo die Donau überquert wird. Auf der anderen Seite Richtung Melk und weiter nach Süden über St. Leonard, Lackenhof bis zur Graf Meraner Schutzhütte. Ab dort wendet sich der E6 nach Westen. Bis zur Kulmalm, danach geht es wieder Richtung Süden. Über Trofaiach, Leoben geht es bis Stammeregg kurz hinter Eibiswald. Kurz nach Stammeregg kommt die Slowenische Grenze.

Wieder nur ein kurzes Stück – diesmal durch Slowenien

Gleich nach der Grenze zu Slowenien geht es Serpentienen rauf und runter bis nach Radlje, dann über die Drau und weiter im Zickzackkurs durchs bergige Land in Slowenien bis nach Turiska und von da weiter nach Westen. Dann geht es wieder nach Süden durch Mozirje, Nazarje runter bis nach Vransko wo die Autobahn 1 unterquert wird. Von da weiter über Sveta Planina und Sagorje ob Savi über die Save weiter nach Trebnje. Von dort über Zuzemberk Richtung Ribnica und von dort nach Bezgovica an der kroatischen Grenze.

Durch Kroatien – wo jeder Urlaub machen will

Nach dem man die Grenze hinter sich hat geht es in Kroatien weiter nach Süden. Da hier die Beschilderung des Europa Fernwanderweg E6 fehlt folgt man den Schildern VDW (Via Dinarica White Trail) Richtung Süden. Der VDW geht vorbei an Zadar und Split bis nach Dubrovnic. Von dort können Sie die Fähre nach Igoumenitsa in Griechenland nehmen. Sie können allerdings inzischen die Länder Montenegro und Albanien durchwandern ohne Angst vor Heckenschützen zu haben. Eine Beschilderung gibt es in den Ländern allerdings nicht.

Jetzt geht es ein gutes Stück durch Griechenland

In Igoumenitsa, respektive Griechenland, angekommen geht der Weg gleich ins landesinnere und führt quasi parallel zur Autobahn A2 bis Metsovo. Und weil auch in Griechenland die Beschilderung zu wünschen übrig läßt folgt man einfach den Schildern des E6. Das geht ziemlich gut bis Volakas, ab dort benötigt man ein GPS-Gerät mit den entsprechenden GPS-Koordinaten oder man versucht sich mit Karten durch die griechische Wildnis zu schlagen. Im Grunde kann man immer versuchen der Autobahn A2 zu folgen bis Peplos und kurz darauf kommt die Grenze zu Türkei.

Nun kommt ein kleines Stückchen Türkei

Nach der Grenze zur Türkei kann man sich einen Weg parallel zur Europaroute E84 und ab Kesan zur Europaroute E87 suchen. Dieser Straße kann man in einiger Entfernung folgen bis man nach Kilitbahir auf der Halbinsel Gelibolu kommt. Ok, dass war es.

Informationen zum Europäischen Fernwanderweg E6

Distanz gesamt: 6300 km
Anspruch:
Eingetragene Etappen: 178
Eingetragene Unterkünfte: 182
Höhenprofil:
gesamter Anstieg: 34975 m
gesamter Abstieg: 36230 m

Hier geht es zur interaktiven Karte

Der Europa Fernwanderweg E6 führt durch folgende Länder

1. Portugal
2. Spanien
3. Frankreich
4. Belgien
5. Luxemburg
6. Deutschland
7. Tschechien
8. Polen
9. Slowakei
10. Ungarn
11. Rumänien
12. Serbien
13. Bulgarien
14. Türkei

Literatur über den Europa Fernwanderweg E6

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